Eine moderne und leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur gehört zu den wichtigsten Merkmalen erfolgreicher Industrienationen und aufstrebender Ökonomien. Der innerstädtische, überregionale und grenzüberschreitende Austausch von Waren sowie der Transport von Personen steigen weltweit stetig an und erreichen von Jahr zu Jahr neue Höchstwerte.
Dem Aus- und Neubau von Nah- und Fernstraßen sowie Trassen für schienengebundene öffentliche Verkehrsmittel kommt deshalb eine besondere Bedeutung zu. Gerade in den innerstädtischen Bereichen wird durch die stetig ansteigende Verkehrsdichte und den zunehmenden Bebauungsgrad die Errichtung von unterirdischen Verkehrsadern immer notwendiger. In zahlreichen europäischen und asiatischen Industrienationen bilden zudem Hochgeschwindigkeits-Eisenbahnlinien zunehmend eine wichtige umweltverträgliche Alternative zu Auto und Flugzeug.
Die geradlinige Trassierung dieser Eisenbahnstrecken erfordert neben der Errichtung von Brücken den Bau von zahlreichen Tunnelbauwerken. Die bestehenden Trassen-Führungen von Bahn und Auto sind häufig nicht mehr zeitgemäß, wenig effizient und schlicht zu langsam. Abhilfe sollen hier u.a. zahlreiche Tunnelprojekte schaffen, von denen die längsten und technisch anspruchsvollsten derzeit in den Schweizer Alpen im Zuge des Baus der neuen Alpentransversalen ausgeführt werden.
Bsp. Karlsruhe: die sogenannte Kombilösung. Die Kombilösung – das sind zwei Teilprojekte, die das Leben in Karlsruhe verändern werden. Zwei Umbaumaßnahmen, die untrennbar zusammengehören und sich gegenseitig perfekt ergänzen. Die Kombilösung ist ein Verkehrsinfrastrukturprojekt für mehr Mobilität und Lebensqualität in Karlsruhe. In der Kaiserstraße entsteht ein Stadtbahntunnel mit Südabzweig vom Marktplatz bis zur Augartenstraße. Und modernen wie sicheren U-Haltestellen. Hier wird man ab 2016 schnell und komfortabel durch die City gelangen. In der Kriegsstraße wird oben eine begrünte Straßenbahntrasse zwischen Radwegen und Baumalleen gebaut. Der Durchgangsverkehr wird vom Karlstor bis zur Ludwig-Erhard-Allee nach unten in einen Straßentunnel verlegt.
Verantwortlicher Bauherr für die Kombilösung ist die KASIG. Die „Karlsruher Schieneninfrastruktur-Gesellschaft mbH" wurde 2003 gegründet. Das Unternehmen ist ein Tochterunternehmen der Karlsruher Versorgungs-, Verkehrs- und Hafen-GmbH (KVVH). Die KVVH ist zu 100 % Eigentum der Stadt Karlsruhe. Als Bauherr der Kombilösung sind die Aufgaben der KASIG: die Planung, der Bau, die finanzielle Abwicklung des Projekts, der spätere Betrieb der neu entstandenen Schieneninfrastruktur.
Bsp. Erfurt: die Erweiterung der Stadtbahnlinien: Verantwortlich sind die EVAG als ein Geschäftsbereich der Stadtwerke Erfurt, zuständig für die Durchführung des öffentlichen Personennahverkehrs in der thüringischen Landeshauptstadt Erfurt. Betrieben werden ein meterspuriges Straßenbahnnetz (die Stadtbahn Erfurt), ein Stadtbusnetz sowie ein Regionalbusnetz. Das Netz des von der Erfurter Verkehrsbetriebe AG (EVAG) betriebenen öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) gliedert sich in 6 Stadtbahnlinien (mit einer Linienlänge von ca. 54,8 km) und 25 Stadtbuslinien. Ergänzt wird dieses Netz von zahlreichen Regionalbuslinien sowie den Nahverkehrsangeboten der Eisenbahnen.
ASK setzt mit dem Beratungskonzept Vergabemanagement (VergMan®) und Vertragsmanagement (VertragsMan) Verkehrswegebau für öffentliche Auftraggeber und Unternehmen seit mehr als einem Jahrzehnt Maßstäbe in Sachen Durchführung von Vergabeverfahren öffentlicher Auftraggeber und in Sachen Begleitung von Unternehmen bei der Beteiligung an Vergabeverfahren öffentlicher Auftraggeber.
Gemeinsam mit unseren Mandanten haben wir neue Maßstäbe gesetzt und werden weiterhin neue Maßstäbe setzen. Basis unseres Erfolges sind das (bau-)vergaberechtliche und (bau-)vertragsrechtliche Know-how und die Kreativität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
Dazu gehören für öffentliche Auftraggeber die Konzeption von Vergabeverfahren auch und insbesondere unter Berücksichtigung der sich aus der Sektorenverordnung insoweit ergebenden neuen Maßgaben und der Interessen der Mandanten:
- Wirtschaftlich beschaffen,
- Öffnung für neue und innovative Technologien,
- wenig Aufwand für das Verfahren, d.h. Beschaffung auf einfacher Grundlage,
- einfache Leistungsbeschreibungen, Öffnung für Angebote auf Basis funktionaler Ausschreibungen, Zulassung von Nebenangebote, klare Vorgabe von Mindestanforderungen,
- trotzdem ggf. sukzessive Sicherstellung der Vergleichbarkeit der Angebote,
- Verlagerung der gängigen Risiken von dem AG auf den späteren AN,
- Entwicklung von Lösungsansätzen mit Bietern im Rahmen von mehrfachen Aufforderungen zur Angebotsabgabe, Verhandlungsrunden,
- einfache, kurze, möglichst unangreifbare Prozeduren,
- konsequente Trennung von Verfahrensschritten,
- im Verhandlungsverfahren Verhandeln in Verhandlungsschritten bis zum gewünschten Ziel bei fortlaufender Anpassung bzw. Änderung des Auftragsgegenstandes bzw. der Anforderungen in Bezug auf die zu erbringende Leistung.
06.02.2012
IDIV 59) Informationsveranstaltung "Vergabe von Sicherheitsdienstleistungen – Neue Rechtsprechung = neue Anforderungen?""
Neckargemünd
06.02.2012
ZeMiKo 10) Wirtschaftsgespräche Spree 2012
Berlin
06.02.2012
IDIV 11) Die neue Sektorenverordnung
Neckargemünd
06.02.2012
IDIV 55) Informationsveranstaltung Beschaffung medizinischer Produkte
Neckargemünd
06.02.2012
IDIV 34) VOF als Marketingaufgabe
Essen
06.02.2012
IDIV 29) Vergabe von IT-Dienstleistungen für öffentliche Behörden und Lieferanten
Berlin
07.02.2012
IDIV 66) Das neue Vergabe- und Vertragsrecht 2012
Berlin
07.02.2012
ASV) Seminar zur Einführung der 2. Auflage des Gesamtkommentars Vergabe und Vertrag 2011 – Band 3
Neckargemünd